Das Pokern um Torwart Kevin Müller hat ein Ende: Der Wechselwunsch des 35-Jährigen wird laut „Sky“ berücksichtigt. Mit Schalke 04 war sich der Torhüter schon längst einig. Jetzt stimmt auch sein aktueller Arbeitgeber, Heidenheim 1846, dem permanenten Wechsel seines Schlussmanns zu.
Kevin Müller wechselt fest zum FC Schalke 04
Vor wenigen Tagen kehrte Kevin Müller geknickt nach Heidenheim zurück, obwohl dieser auf Schalke bleiben wollte. Grund dafür waren die ins Stocken geratenen Vertragsverhandlungen zwischen Schalke und Heidenheim. Letztlich soll sich das Pokern um den Torwart gelohnt haben, denn laut „Sky“-Berichten zahlen die Königsblauen jetzt eine geringe sechsstellige Ablöse für Müller. Die Ablöse soll allerdings nur dann fällig werden, wenn der FC Schalke 04 den Klassenerhalt in der Saison 2026/27 schafft.
Der gebürtige Rostocker stand beim 1. FC Heidenheim 1846 in 330 Pflichtspielen auf dem Platz und hielt 96-mal die Null. Seine Ausbildung erhielt der inzwischen 35-Jährige bei Hansa Rostock, wo er zwischen 1998 und 2013 unter Vertrag stand.
Müller äußerte Wechselwunsch auf Schalke
Im Winter kam Müller als Nummer 2 hinter Loris Karius nach Gelsenkirchen. Der Leihspieler sammelte vier Pflichteinsätze für Königsblau und hielt das Tor einmal komplett sauber.
Heidenheim war daran interessiert, „Mü“ den Wechselwunsch zu ermöglichen. Dazu äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald allerdings auch folgendermaßen: „Da wir bei einem Abgang auf der Torwartposition personell handeln müssten, ist ein ablösefreier Wechsel aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten für uns jedoch ausgeschlossen.“
Mit der Einigung auf Ablöse im Fall eines Klassenerhalts können sowohl Heidenheim als auch Schalke 04 leben, sodass nur noch die reinen Formalitäten wie Medizincheck und Vertragsunterzeichnung ausstehen.








