SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen 3:3 – 2. Spieltag in der Fußball-Bundesliga
Nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim ersetzte Coach ten Hag in der Werkself Hincapie, Arthur und Maza durch Tape, Kofane und Tillman. Bereits nach 5 Minuten nutzte Schick nach feiner Vorarbeit von Tella einen Fehler des jungen Werder-Innenverteidigers Coulibaly und markierte den Führungstreffer.
Als Tillman eine halbe Stunde später mit links auf 2:0 erhöhte, schien alles in bester Ordnung. Doch Tape, der den Angriff stark eingeleitet hatte, verursachte noch vor dem Halbzeitpfiff einen nicht ganz unstrittigen Foulelfmeter, den Schmid zum Anschlusstreffer versenkte.
Nach Spielminute 64 schien dann alles klar für 04 zu sein. Schick verwandelte einen glasklaren Strafstoß und stellte damit die Zwei-Tore-Führung wieder her. Zu allem Überfluss erhielt der Bremer Stark für sein Foul die verdiente Gelb-Rote-Karte. Doch in Minute 76 legte Werder-Neuzugang Schmidt den Ball an den zu früh aus seinem Kasten kommenden Mark Flekken vorbei, markierte damit das 2:3 und gleichzeitig den Beginn einer hanseatischen Sturm-und-Drang-Phase.
Die krönte in der vierten Minute der Nachspielzeit ausgerechnet Coulibaly und erzielte per Kopf den nicht unverdienten 3:3-Endstand.
Wie an Spieltag eins verspielt die Werkself eine Führung, erreicht aber dieses Mal immerhin ein Unentschieden, das sich jedoch angesichts des Spielverlaufs wie eine Niederlage anfühlt.