Soufiane El-Faouzi gehört bei Schalke 04 zum unumstrittenen Stammpersonal. Der 24-Jährige kam im Sommer 2025 für schlappe 200.000 Euro vom Drittligisten Alemannia Aachen zu Königsblau, wo sich der Mittelfeldspieler schnell als Königstransfer des Sommers entpuppte. Und auch in der 1. Bundesliga weiß der Halbmarokkaner zu glänzen.
Das Märchen des Senkrechtstarters könnte keinen schöneren Handlungsverlauf vorweisen. Dabei wäre El-Faouzi fast bei einem anderen Verein gelandet …
Weiterer Zweitligist war mit El-Faouzi im Austausch
Bevor der Youngster seinen Weg zum FC Schalke 04 antrat, buhlte ein weiterer Zweitligist mit dem damaligen Drittliga-Profi. Eintracht Braunschweig war kurz davor, Soufiane El-Faouzi zu verpflichten. Der Sportgeschäftsführer Benjamin Kessel verriet im Podcast „Studio Blau-Gelb“: „Wir waren wirklich an zwei Topspielern dran, von denen wir eigentlich schon fast Zusagen hatten.“
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Beide damaligen Wunschspieler fanden inzwischen den Weg in die Bundesliga. Lukasz Poreba sei der erste Kandidat bei Eintracht Braunschweig gewesen, „der dann die Ausfahrt aber nicht gefunden hat, sondern eher nach Elversberg durchgefahren ist.“ Und auch mit El-Faouzi stand ein längerer Austausch an, bis die Königsblauen dazwischenfunkten.
Ungewissheit in Braunschweig kam ungelegen
Die Verhandlungen zwischen der Eintracht Braunschweig und dem genialen Dribbler Soufiane El-Faouzi verzögerten sich, da in Niedersachsen zu dem Zeitpunkt unklar war, ob das Relegationsspiel gegen Saarbrücken zugunsten der Braunschweiger ausgehen würde. Für den 24-Jährigen war allerdings klar, dass er in der 2. Liga spielen würde.
Als der FC Schalke 04 anklopfte, sah es für Braunschweig schlagartig düster aus. Da half laut der Aussage von Sportdirektor Benjamin Kessel auch die Trainerverpflichtung von Heiner Backhaus nichts mehr, der El-Faouzi bereits in Aachen trainiert hatte.
El-Faouzi legte ein erstklassiges Zweitligadebüt hin
Inzwischen wurde der marokkanische Verband auf den Jungspieler aufmerksam, wo El-Faouzi am 26. Mai 2026 debütierte. Und auch beim FC Schalke 04 schlug der zentrale Mittelfeldspieler in seinem ersten Jahr ein wie eine Bombe. Er genoss in der vergangenen Saison eine 100‑prozentige Startelfquote und spielte 31 von 34 Zweitligaduellen über die gesamte Spieldauer.
Nicht nur seine Startelfbilanz ist makellos, sondern auch seine Laufleistungen. In Liga 2 führte der Schalke-Spieler bei Laufdistanz und intensiven Läufen die Liga an. Zudem ist er ein ausgezeichneter Dribbler, der dank seines tiefen Körperschwerpunkts nur schwer vom Ball zu trennen ist.
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Tatsächlich wurde der Mittelfeldexperte aufgrund der vereinsinternen Scouting-KI „Stats Libuda“ verpflichtet. Dort erhielt der laufstarke und technisch versierte Profi die bislang höchste Punktzahl. Und die Vereinswahl entpuppte sich als wahrer Erfolg, denn Soufiane El-Faouzi spazierte nach nur einem Jahr in der 2. Bundesliga direkt ins deutsche Fußball-Oberhaus durch. Zudem bissen sich mehrere namhafte Clubs an der Verpflichtung des Spielers die Zähne aus. Stattdessen unterschrieb der Halbmarokkaner einen Vertrag bis 2030 beim FC Schalke 04 – ganz ohne Ausstiegsklausel.







