Im Sommer hat der FC Schalke 04 seinen Kader verfeinert und mit Neuzugängen auf Bundesliganiveau gebracht. Ziel der Saison 2026/27 ist es, die Klasse zu halten. Das klappt derzeit eher weniger gut. Zusätzlich kristallisieren sich drei Neuzugänge des Sommers heraus, die aktuell ihre Probleme auf Schalke haben.
Junior Dina Ebimbe sucht auf Schalke seine Form
Junior Dina Ebimbe kam im Sommer für 800.000 Euro Ablöse von Eintracht Frankfurt in den Ruhrpott. Derzeit beträgt sein Marktwert rund 4 Millionen Euro, bei der SGE hatte der 25-Jährige keine Zukunft mehr. Allerdings betrug sein Spielerwert zum Zeitpunkt des Transfers noch circa 6 Millionen Euro.
Seit seinem Wechsel zum FC Schalke tut sich der rechte Mittelfeldspieler mit französischen und kamerunischen Wurzeln sichtlich schwer. Zwar erhält er Einsatzzeiten (379 Minuten aus sieben BL-Partien), doch dem Spieler unterlaufen immer wieder Fehler, die die Gegner auf dem Feld zu wertvollen Chancen einladen.
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Am Mittwoch wurde rund um den Mittelfeldakteur von muskulären Problemen berichtet. Gestern soll Junior Dina Ebimbe allerdings wieder ganz normal am Mannschaftstraining teilgenommen haben.
Hee-chan Hwang macht Negativpresse
Der Südkoreaner Hee-chan Hwang sorgte erst kürzlich für negative Schlagzeilen, als er im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden (0:2) den Vierten Offiziellen sowie einen Betreuer schubste. Der Mittelstürmer scheint so langsam ziemlich gefrustet zu sein. Verantwortlich dafür dürfte seine Ausbeute an Scorerpunkten sein. Lediglich eine Vorlage trug der 85-malige Nationalspieler Südkoreas (17 Tore) in dieser Saison beim FC Schalke 04 bei. Ansonsten steht nach sieben Pflichtspielen und 321 Einsatzminuten nichts Verwertbares auf dem Zähler.
„Es ist wichtig für dich, zu verstehen, dass unser Spielstil perfekt zu deinen Stärken passt.“ Mit diesen Worten köderte Miron Muslic den Mittelstürmer Hwang am Deadline Day. Für eine Saison wurde der 30-Jährige vom Premier-League-Absteiger Wolverhampton Wanderers ausgeliehen. Bislang passt wenig, was sich hoffentlich bald ändert. Immerhin benötigen die Knappen deutlich mehr Durchschlagskraft.
Robin Gosens bekommt nach Systemwechsel Konkurrenz
Die Verpflichtung von Robin Gosens entfachte in Gelsenkirchen regelrechte Euphorie. Der ehemalige deutsche Nationalspieler (24 Einsätze, 2 Tore) kam als Leihspieler vom AC Florenz. Der Leihvertrag ist unter bestimmten Bedingungen an eine Kaufpflicht gebunden.
Beim FC Schalke 04 gehört Gosens zu den Top-Scorern im Team. Allerdings hat er selbst auch nur ein Tor beigetragen, was die angespannte Lage der Königsblauen unterstreicht.
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Aktuell arbeitet sich der Linksverteidiger nach einer Kopfverletzung zurück auf den Platz. Doch da spürt der Linksfuß direkt den nächsten Widerstand. Cheftrainer Miron Muslic stellt auf eine Viererkette um. Zudem konnte sich die Vertretung, Vitalie Becker, inzwischen auf der Linksverteidigerposition behaupten. In einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette funktioniert Robin Gosens für gewöhnlich besser. Ebendarum wird er mächtig zu kämpfen haben, um seinen Startelfplatz zu sichern.










