Der spanische Nationalspieler Alejandro Grimaldo macht kein Geheimnis daraus, dass er in Zukunft gern in der spanischen La Liga auflaufen würde. Mit Atlético Madrid gibt es auch schon den ersten passenden Interessenten für den 30-jährigen Profi.
Zu den Wechselgerüchten hat sich nun Carles Martínez, der neue Cheftrainer von Bayer 04 Leverkusen, zu Wort gemeldet.
Carles Martínez äußert sich zu Grimaldo-Abschied
Linksverteidiger Alejandro Grimaldo zählt bei Bayer Leverkusen zu den Toptalenten im Kader. Derzeit läuft der gebürtige Valencianer für die spanische Nationalelf auf. Bei Bayer 04 hingegen tritt der Linksfuß sein letztes Vertragsjahr an, sodass es heißt: Verlängern oder verkaufen? Der B04-Cheftrainer Carles Martínez hat sich gegenüber der „BILD“ zu der aktuellen Situation des Abwehrspielers geäußert:
„Grima ist ein Topspieler, nicht erst jetzt, seit letztem Jahr, sondern schon seit sehr vielen Jahren. Er ist jetzt bei der WM, Transfergerüchte um solch einen Spieler sind normal. Dass sich auf dem Markt schnell etwas verändern kann, muss man wissen.“
Folglich ist der Verbleib von Grimaldo in der 1. Bundesliga nicht gesichert. Grund dafür sind auch die Wechselbekundungen in Richtung Spanien. Der linke Verteidiger würde in Zukunft gern in der spanischen La Liga spielen. Und laut dem Transferinsider Matteo Moretto gibt es mit Atlético Madrid sogar einen ernsthaften Interessenten. Der Verein soll bereits mit Alejandro Grimaldo Kontakt aufgenommen haben.
Grimaldo gehört zum Stammpersonal in Leverkusen
Der Spanier stand allein in der vergangenen Saison in 46 Pflichtspielen auf dem Feld, schoss 14 Tore und assistierte zwölf weitere Male. Kein Wunder, dass Vereine wie Atlético auf den Abwehrspieler, der seine Ausbildung beim FC Barcelona absolvierte, aufmerksam geworden sind.
Trotz des Wirbels rund um den Verteidiger hofft Carles Martínez natürlich, dass sein Landsmann bei Bayer Leverkusen verlängert: „Grima ist ein toller Typ und eine Führungsfigur. Er hilft Bayer 04 als Spieler und auch als Persönlichkeit. Ich habe ihn gefragt, ob es ihm bei der Nationalmannschaft gutgeht. Und natürlich habe ich Grima gesagt, dass ich mich sehr darauf freue, mit ihm hier zu arbeiten.“
Ob der 14-malige spanische Nationalspieler wechseln wird, bleibt weiterhin offen. Zumindest reichte es für die Nationalelf Spaniens gestern (15. Juni) gegen Kap Verde nicht für einen Sieg. Die WM-Gruppenpartie endete 0:0. Ein vorzeitiges WM-Aus könnte auch die Zukunft von Grimaldo beeinflussen.






