Kurz vor dem Deadline Day 2026 soll Bayer Leverkusen auf einer heißen Fährte sein und mit dem spanischen Nationalspieler Marc Casadó liebäugeln. Dieser steht derzeit beim FC Barcelona unter Vertrag. Schlägt Bayer 04 kurz vor Ende des Transferfensters nochmals richtig zu?
Wechselt Marc Casadó zu Bayer 04?
Nach der Pleite gegen den Bundesligaaufsteiger SV Elversberg (2:3) steht Bayer 04 Leverkusen ganz schön in der Kritik. Um in Zukunft besser auf dem Platz dazustehen, will der Verein erneut auf dem Transfermarkt tätig werden. Laut der Plattform „El Nacional“ stehen der FC Barcelona und Bayer Leverkusen derzeit in Verhandlungen, um einen möglichen Transfer von Marc Casadó zu besprechen.
Der zweimalige Nationalspieler Spaniens hat die gesamte Laufbahn bei Barça absolviert und wurde 2024 Teil der Profimannschaft. Derzeit beträgt sein geschätzter Marktwert rund 18 Millionen Euro, doch die Katalanen verlangen eine deutlich höhere Sockelablöse. Das spanische Portal berichtete von einer 50-Millionen-Euro-Ablöse für ihren defensiven Mittelfeldspieler, der bislang 49 LaLiga-Spiele (1 Tor, 4 Vorlagen) absolvierte.
Casadó wird heiß umworben
Der 22-jährige Spanier ist sehr begehrt. Neben Bayer 04 sollen auch RB Leipzig und Borussia Dortmund mit dem Barça-Spieler liebäugeln. Zudem besteht Interesse aus der Premier League (Sunderland, Aston Villa, Nottingham Forest), aus Frankreich, Italien, Portugal und der Türkei. Die Liste an Interessenten ist lang.
Bayer verpflichtete im Sommer Kennet Eichhorn für die Defensivposition, der für 9 Millionen Euro von Hertha BSC kam. Unglücklicherweise fehlt der Profi bereits seit 31 Tagen und verpasste zwei Pflichtspiele.
Neben Eichhorn stehen Equi Fernández und Robert Andrich auf der Gehaltsliste. Andrich könnte den Verein kurz vor Schließung des Sommertransferfensters noch verlassen. Vereine wie RB Leipzig und der HSV sollen mit dem ehemaligen Kapitän liebäugeln, der in dieser Saison durch Edmond Tapsoba ersetzt wurde.
Das Profil des „tief stehenden Motors“, das einst Granit Xhaka an den Tag legte, fehlt den Vizekusen bislang. Kann Marc Casadó die nötige Stabilität ins Mittelfeld bringen? Unter dem neuen Cheftrainer Carles Martínez könnte der junge Spanier zumindest vollends aufblühen.








