Beim FC Schalke scheint die Krise vollständig eingeschlagen zu haben. Nach der Klatsche bei Dynamo Dresden sind sogar die rund 3000 mitgereisten Fans stumm geblieben. Es kam nichts. Ein paar Pfiffe waren sogar nach Spielende zu hören. Die Mannschaft rund um Trainer Miron Muslic kann das nachvollziehen.
Die Offensive bei den Knappen so schlecht wie schon lange nicht mehr. Das belegen auch die Zahlen. Sechs Partien ohne einen Treffer und drei Spiele in Folge. Seit fünf Begegnungen sieglos. Die erste Schalker-Krise im Oberhaus hat sich nach und nach eingeschlichen.
Gegenüber der Bild-Zeitung betonte der Coach: „Wir bewahren aber einen klaren und kühlen Kopf. Ich weiß, wie Schalke sein kann und wie Schalke tickt. Ich weiß aber auch, was wir in den letzten 16 Monaten geschafft haben. Wir haben an uns geglaubt, waren geschlossen und uns ist klar, dass harte Wochen vor uns stehen. Ich bin darauf vorbereitet, wir sind darauf vorbereitet.“
Kenan Karaman will noch nicht von einer Krise reden. Man sei erst noch am Anfang der Saison. Aber es „gibt Punkte die noch verbessert werden müssten, sagte Karaman auf Bild-Anfrage.
Sportdirektor Youri Mulder: „Es war klar, dass schwere Phasen kommen würden. Darauf sind wir vorbereitet. Krise – das ist so ein Klischeewort. Was ist eine Krise?“
Im DFB-Pokal sind die Schalker nach der 0:2-Niederlage in Dresden ausgeschieden und in der Tabelle der Bundesliga stehen sie aktuell auf dem 16. Tabellenplatz mit nur sechs Punkten.
Quelle der Aussagen: Bild.









