Nach vier Spielen hat Hannover 96 in der neuen Saison vier Tore und vier Punkte vorzuweisen. Den Start in der neuen Zweitligaspielzeit hat sich der Club mit Sicherheit anders erträumt.
Neben der spärlichen Tor- und Punkteausbeute haben die Niedersachsen zudem einen weiteren Ausfall zu verbuchen: Mustapha Bundu. Seine strukturelle Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung im Oberschenkel zwingt den Offensivspieler in eine Zwangspause.
Wird Cedric Teuchert, der ehemalige Schalker, im Sommer zu Hannover 96 wechseln und den verletzten Bundu vertreten?
Hannover 96 hat Cedric Teuchert im Blick
Der H96-Neuzugang Marcel Hartel und Cedric Teuchert, der zwischen 2018 und 2020 beim FC Schalke 04 spielte, kennen sich bereits von St. Louis City aus den USA, wo beide Spieler in der vergangenen Saison noch unter Vertrag standen. Doch bei Teuchert wird es noch spannender: Der 29-Jährige absolvierte in der Saison 2019/20 eine Leihe bei Hannover 96 und stand zwischen 2022 und 2024 bei den Hannoveranern unter Vertrag. Die Verpflichtung des derzeit vereinslosen Mittelstürmers wäre demnach eine Rückholaktion.
Gegenüber der „BILD“ befürwortete Marcel Hartel den Wechsel seines alten Teamkollegen nach Hannover: „Klar würde ich mich freuen, wenn er kommen würde. Gerade auch von seiner Art und Weise, wie er Fußball spielt, aber auch von seiner Persönlichkeit.“ Beide pflegen auch nach ihrer gemeinsamen Zeit in den USA einen engen Kontakt.
Teuchert ist flexibel einsetzbar und ein Führungsspieler
In seiner Zeit in Niedersachsen überzeugte der Offensivspieler. In Summe absolvierte Cedric Teuchert 97 Pflichtspiele für Hannover, schoss 34 Tore und machte 13 Vorlagen. Besonders in der 2. Bundesliga hatte der gebürtige Coburger einen seiner erfolgreichsten Karriereabschnitte und etablierte sich besonders zwischen 2022 und 2024 als Führungsspieler.
Teuchert ist im Mittelsturm beheimatet, kann aber genauso auf dem rechten Flügel spielen. Ob Hannover 96 eine Rückholaktion startet und den „verlorenen Sohn“ zurück nach Deutschland holt? Zurzeit ist der Spieler vereinslos und folglich ablösefrei zu haben.








