Am Samstagnachmittag treffen der FC Schalke 04 und der 1. FC Köln aufeinander. Beide Teams haben mehrere Ausfälle zu verbuchen. Aufseiten der Knappen könnte jetzt ein Nachwuchsspieler zum Einsatz kommen, der bislang nicht zum Profiaufgebot in Gelsenkirchen gehörte. Muslic selbst betitelte den Youngster auf der Pressekonferenz vor Köln als „spannenden Jungen“. Löst Jean-Paul Ndiaye die Offensivprobleme im Ruhrpott?
Erhält der Schalke-Nachwuchs seine Profichance?
Rund 500 Fans beobachteten das rege Treiben beim Mannschaftstraining am Donnerstag vor der bevorstehenden Bundesligapartie gegen den 1. FC Köln. Dabei fiel besonders auf, dass der Jungspieler Ndiaye auf Schalke mittrainierte. Der 20-jährige Hannoveraner könnte für den FC Schalke besonders interessant sein, da die anhaltende Torflaute nicht abflacht. Mit vier Toren aus sechs Partien haben die Knappen die bislang schwächste Offensive.
Der Mittelstürmer selbst stand in dieser Saison bereits in 13 Regionalligaspielen auf dem Platz und schoss acht Tore. Mit seiner unbekümmerten Art könnte Jean-Paul Ndiaye frischen Wind in die Sturmabteilung der Königsblauen bringen, der 2023 ablösefrei von der Hannoveraner Jugend zum FC Schalke 04 wechselte.
Jean-Paul Ndiaye könnte Sylla ersetzen
Moussa Sylla wird auch gegen den FCK ausfallen, so viel steht fest. Zudem fehlt Mannschaftskapitän Kenan Kamaran gegen den Effzeh, und auch Edin Dzeko ist keine große Hilfe, wenn er in der Startaufstellung steht. Zwar kann der 40-Jährige höchstwahrscheinlich am Samstag spielen, wenngleich er seine Platzwunde am Kopf kuriert. Dennoch müssen kreativere Lösungen her, die dem Niveau der gesamten Mannschaft entsprechen.
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Die fragwürdige Situation rund um Dzeko ist jedoch keine Startelfgarantie für Jean-Paul Ndiaye, genauso wenig wie die Teilnahme am Training mit dem Profikader. Trotzdem ist es ein Kompliment aufseiten des Vereins, dass der talentierte Beidfüßler in Betracht gezogen wird. Ob er am Samstag um 15:30 Uhr auswärts im Rhein-Energie-Stadion in Köln debütieren wird, zeigt sich wie gewohnt eine Stunde vor Anpfiff, wenn die endgültigen Aufstellungen bekanntgegeben werden.







