Ralf Fährmann verbrachte einen Großteil seiner Karriere bei Schalke 04. Aus seiner königsblauen Zeit hat der inzwischen 38-Jährige eine Menge zu erzählen. Darunter befindet sich eine recht dubiose Story, auf die Fährmann in seiner Biografie genauer eingeht. Besteht auf Schalke ein kurioser Verdacht auf Spionage?
Fährmann berichtet über seine Zeit auf Schalke
In seiner Biografie „Schalke und ich – eine Liebesgeschichte“, die der Berater von Ralf Fährmann verfasste und am 15. Oktober erscheint, kommen viele interne Details über den FC Schalke 04 ans Licht. Die „BILD“ erhielt vorab mehrere Passagen, unter anderem über die Zeit von Peter Knäbel auf Schalke, dem Mann mit dem „legendären Sakko“.
Wer ist Peter Knäbel eigentlich? Der inzwischen 59-Jährige ist der heutige Präsident des Schweizer Fußballverbandes. Im Jahr 2018 kam er nach Gelsenkirchen und besetzte zunächst den Posten als Technischer Direktor. 2021 wurde er zum Vorstand Sport und knapp drei Jahre später zum Berater des Managements. So weit, so gut. Doch rund um seine Person sind damals wohl einige Kuriositäten abgelaufen, auf die Fährmann in seiner Biografie genauer eingeht.
Laut dem Ex-Schalke-Spieler soll sich Peter Knäbel regelmäßig merkwürdig verhalten haben. So heißt es in seinem Buch: „Er schlich immer lautlos durch Gänge und stand plötzlich vor einem. Seine Bürotür ließ er immer offen. Wir spekulierten, er mache das, damit er unsere Gespräche mithören konnte.“
Akte Knäbel: Angelegenheit auf Schalke wird immer verrückter
Doch die offenen Bürotüren und sein lautloser Gang waren nicht alles. Vielmehr macht sein „legendäres Sakko“ die Runde. Fährmann vermutet: „Es hing jeden Tag woanders. Mal bei den Physios, mal in unserer Kabine, mal im Kraftraum. Er schob es auf seine Vergesslichkeit. Wir mutmaßten, dass er uns auf diese Weise belauschte. Was viel über unser Verhältnis zu ihm aussagt.“
Auch beim HSV sorgte Peter Knäbel für Aufsehen
Nicht nur beim FC Schalke 04 sind Gerüchte solcher Art im Umlauf. Vor seiner Zeit bei den Knappen arbeitete Knäbel beim Hamburger SV. Beim HSV kam ihm 2015 ein Rucksack mit sensiblen Papieren abhanden. Darunter befanden sich interne Gehaltslisten und weitere sensible Dokumente.
Nach dem „Abhandenkommen“ des Rucksacks erstattete Peter Knäbel Anzeige wegen Diebstahls und eine Altenpflegerin wurde darauf verdächtigt, die den Rucksack angeblich im Park fand. Bis heute ist die Story nicht aufgeklärt.
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