Der Hamburger SV hat einen Blick auf den Mittelstürmer Kento Shiogai geworfen, der derzeit beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht. Zwar ist sein Arbeitspapier in der Autostadt bis 2030 gültig, doch aufgrund des Abstiegs in die Zweitklassigkeit könnte Shiogai vorzeitig wechseln. In seinem Kontrakt soll eine entsprechende Ausstiegsklausel verankert sein.
BVB, Feyenoord und HSV werden mit Shiogai in Verbindung gebracht
Insgesamt drei Vereine sollen es auf den japanischen Nationalspieler Kento Shiogai abgesehen haben. Der 21-Jährige wird mit dem Hamburger SV, Borussia Dortmund sowie Feyenoord Rotterdam in Verbindung gebracht.
Der Rechtsfuß kam erst am 20. Januar 2026 zu den Wölfen. Jetzt könnte eine angeblich im Vertrag enthaltene Abstiegsklausel in Höhe von 6 Millionen Euro etwas Schwung in die Sache bringen. Zwar kam der Mittelstürmer bislang nur zwölfmal in der Bundesliga zum Zug und schoss in 313 Spielminuten ein Tor, dennoch könnten sich geeignete Abnehmer finden.
Besonders der HSV soll versuchen, das junge Talent zu verpflichten, das für 9,5 Millionen Euro von NEC Nijmegen zum VfL Wolfsburg kam. Folglich würde der Club binnen sechs Monaten rund 3,5 Millionen Euro Minus machen, sollte die besagte Abstiegsklausel greifen.
Hamburger SV war bereits im Winter an Shiogai interessiert
Gerüchten zufolge sei das Interesse an dem Mittelstürmer nicht erst neu entflammt. Bereits im vergangenen Winter versuchte der HSV, Kento Shiogai zu verpflichten. Dieser entschied sich jedoch für Wolfsburg.
Beim Angreifer sind besonders das hohe Tempo, die Intensität und die Fähigkeit zum Pressing hervorzuheben. Im Sommer könnte der Hamburger SV einen neuen Anlauf wagen – zu günstigeren Konditionen. Allerdings muss der Spieler selbst einverstanden sein, den Verein zu wechseln. Shiogai könnte jedoch darauf spekulieren, dass die Wölfe direkt wieder aufsteigen. In dieser Zeit hat er die Chance, sich für einen Startelfplatz zu empfehlen.
Feyenoord und BVB ebenfalls an Kento Shiogai dran
Feyenoord Rotterdam könnte den Hamburgern einen Strich durch die Rechnung machen. Während der Japaner in der Bundesliga mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, entwickelte sich seine europäische Karriere in den Niederlanden rasant. Für NEC kam Shiogai in 42 Pflichtspielen zum Einsatz und schoss 14 Tore. Die Rotterdamer hatten ebenfalls im Winter ein Auge auf den Offensivspieler geworfen und könnten nun einen neuen Anlauf wagen. Und auch Borussia Dortmund wird mit Shiogai in Verbindung gebracht.







