Unter dem Ex-Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte Eliesse Ben Seghir keine wirkliche Chance. Der 54-Jährige konnte nur wenig mit dem 32-Millionen-Deal bei Bayer Leverkusen anfangen.
Mit dem Trainerwechsel erhält der flinke Flügelflitzer vielleicht eine neue Chance. Der marokkanische Nationalspieler ist Carles Martínez aus vergangenen Fußballtagen ein Begriff.
32-Millionen-Deal bei Bayer nur Reservist
Bei Bayer Leverkusen mimt Eliesse Ben Seghir lediglich den Posten des Reservisten, obwohl er für stolze 32 Millionen Euro von AS Monaco zu Bayer 04 wechselte. Besonders der ehemalige Trainer Kasper Hjulmand konnte mit dem Linksaußen nicht viel anfangen.
In der abgelaufenen Spielzeit kommt der 20-malige Nationalspieler Marokkos, der drei A-Länderspieltore zu verbuchen hat, auf gerade einmal 447 Einsatzminuten aus 17 Pflichtspieleinsätzen bei Bayer 04 Leverkusen.
Unter dem neuen Trainer, Carles Martínez, könnte besonders der Youngster eine zweite Chance erhalten. Der Spanier kennt den Flügelspieler aus der französischen Ligue 1 nur zu gut. Das könnte sein großer Vorteil sein und ihm einen wichtigen Startelfplatz einbringen.
Martínez und Ben Seghir kennen sich bereits
Carles Martínez kommt direkt vom FC Toulouse zu Bayer Leverkusen in die Bundesliga. In Frankreich konnte der neue Cheftrainer der Vizekusen besonders mit der Arbeit mit einem sehr internationalen Team glänzen, was Sportchef Simon Rolfes befürwortete. Zudem hat der 42-Jährige gute Kommunikationsfähigkeiten, erstklassige Sprachkenntnisse und ein Gespür für Spieler aus Frankreich.
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Martínez selbst war etwas irritiert über die Ersatzspielerrolle von Eliesse Ben Seghir. Er fragte bei der Vereinsführung direkt nach, wieso er in Leverkusen nicht gespielt hatte. Der Spanier war besonders auf Maghnes Akliouche und Eliesse Ben Seghir vorbereitet, wenn Toulouse auf AS Monaco traf.
Der 21-Jährige wiederum nutzt die Vorbereitungszeit auf die bevorstehende Bundesligasaison 2026/27 und hat sich sogar einen Personaltrainer genommen. Rolfes und Co. sind von den Qualitäten des Jungspielers überzeugt: „Unsere Hoffnung ist, dass Eliesse in dieser Saison einen großen Schritt macht, wenn er die richtigen Schlüsse aus dem ersten Jahr zieht, das für ihn nicht einfach war.“
Ob Ben Seghir von dem Trainerwechsel profitiert, wird sich erst in der neuen Saison zeigen. Zumindest dürfte der flinke Rechtsfuß mehr Einsatzzeiten sammeln als in der abgelaufenen Spielzeit.








