Der Argentinier Leonardo Balerdi verteilte an Bayer Leverkusen einen Korb, als der Verein 25 Millionen Euro plus Boni für den Innenverteidiger bot. Sein aktueller Club – Olympique Marseille – hätte dem Deal wiederum zugestimmt.
Balerdi trotz Leistungsabfall hoch im Kurs
Leonardo Balerdi erlebte bei Borussia Dortmund zwischen 2019 und 2021 ein regelrechtes Leistungstief, ehe er nach einer erfolgreichen Leihe für elf Millionen Euro Ablöse zu Olympique Marseille nach Frankreich wechselte. Dort absolvierte der Innenverteidiger in der vergangenen Saison 26 Ligue-1-Spiele und machte einen Assist. Insgesamt kommt er in der abgelaufenen Spielzeit auf 36 Pflichtspieleinsätze, ein Tor und eine Vorlage.
Auch der Marktwert des elfmaligen argentinischen Nationalspielers stabilisierte sich nach seiner Zeit in Dortmund wieder. Während er beim BVB von geschätzt 15 Millionen Euro auf 7,2 Millionen Euro rutschte, erreichte Leonardo Balerdi in Marseille ein Marktwerthoch von 20 Millionen Euro.
Seine Leistungen in der französischen Liga sorgten dafür, dass der Argentinier weiterhin in der Bundesliga gefragt ist.
Bayer Leverkusen wollte Leonardo Balerdi verpflichten
Im Winter liebäugelten mehrere Fußballclubs mit dem 27-Jährigen, unter anderem Newcastle United, Atlético Madrid und Juventus Turin. Auch Bayer 04 Leverkusen soll sich im Frühjahr ins Rennen um den Abwehrspieler eingeschaltet und eine Offerte in Höhe von 25 Millionen Euro plus Boni abgegeben haben. Olympique Marseille soll laut „Ruhr24“ und „L’Équipe“ einverstanden gewesen sein, den Verteidiger zu den genannten Konditionen abzugeben. Balerdi hingegen lehnte einen Wechsel ins Rheinland ab.
OM benötigt dringend Einnahmen
Für Olympique wäre der Spielerverkauf ihres Mannschaftskapitäns wirtschaftlich ein Segen gewesen. Die gebotene Summe lag dicht an der Wunschsumme des Vereins. OM ist derzeit auf Einnahmen abgewiesen und Leonardo Balerdi gehört zu den Akteuren im Kader, die ein wenig Geld in die Kasse spülen könnten.
► Wer wird bei Bayer Leverkusen der nächste Kapitän?
Dieser wiederum verletzte sich kurz vor WM-Start und fällt zunächst mit einer Wadenverletzung aus. Bei Olympique Marseille, wo sein Arbeitspapier bis 2028 läuft, kommt der 27-Jährige auf 200 Einsätze. Mit der aktuellen Verletzung lässt eine Entscheidung über seine Zukunft allerdings noch auf sich warten. Doch ein Wechsel zu Bayer Leverkusen lässt sich an dieser Stelle wohl ziemlich sicher ausschließen.








